KMU Unternehmensbewertung

QuickValuation

KMU-taugliche

Unternehmens-Bewertung

Der Unternehmer verkörpert in Klein- und Mittelunternehmen (KMU) den visionären Geist, das Herz und die Seele, er ist die treibende Kraft. Er sieht sein Schaffen als Berufung und führt seine Firma leidenschaftlich und mit grosser Zuversicht. Er ist in hohem Masse wertvoll und in vielen Fällen unentbehrlich.

Die Abhängigkeit der Unternehmensleistung vom Inhaber stellt KMU vor eine grosse Herausforderung. Eine Vielzahl dieser Nachfolgeprozesse ist gefährdet, wenn der personenbezogene Wert des Unternehmers unbeachtet bleibt, nicht auf die betriebliche Organisation übertragen wird und folglich mit dem Inhaber im Zuge der Firmenübergabe aus dem Unternehmen ausscheidet.

Anders als bei Grossunternehmen werden KMU oft massgeblich durch den Eigentümer beeinflusst. Der Unternehmer ist dabei explizit in der Unternehmensführung involviert. Nicht selten ist er Kapitalgeber (Aktionär, Gesellschafter) und Unternehmensleiter zugleich, bei der Nachfolgeregelung jedoch scheidet er kurzfristig aus dem Unternehmen aus. Viele Stärken von KMU wie beispielsweise die hohe Flexibilität, die kurzen Entscheidungswege oder die hohe Anpassungsfähigkeit können sich im Zuge der Unternehmensübertragung beträchtlich verändern.

Unternehmer erwerben in den vielen Jahren ihrer Tätigkeit umfassende Erfahrungen und Fähigkeiten. Dabei entstehen Wissens- und Erfahrungsmonopole, welche umso stärker ausgeprägt sind, je kleiner das Unternehmen ist. Eine solche Konzentration des Wissens über die Organisation ist schwierig übertragbar und kann für eine erfolgreiche Nachfolgeregelung hinderlich sein.

„Die gängigen Bewertungsverfahren richten sich mehrheitlich auf Grossunternehmen. Die Eigenheiten der KMU finden darin zu wenig Beachtung“

Die Nachfolgeregelung ist ein Veränderungsprozess, in welchem bisherige Denk- und Verhaltensweisen, Wertvorstellungen sowie Leistungs- und Entwicklungsfähigkeiten der Unternehmung vielfach erstmalig einer kritischen externen Beurteilung unterzogen und in Frage gestellt werden. Dieser Wandel hat eine Destabilisierung auf Personen- und Organisationsebene zur Folge.

Aufgrund der kleineren Organisation und grösseren Personenabhängigkeit bei KMU ist die zukünftige Leistungsfähigkeit weniger gefestigt, welches Auswirkungen auf den Unternehmenswert hat, in einem grösseren Masse als dies bei Grossunternehmen der Fall ist. Diese erhöhte Unsicherheit über die zukünftige Geschäftsentwicklung muss im Rahmen der Nachfolgeregelung bei der Unternehmensbewertung berücksichtigt werden.

Während der Verkäufer an einem bestmöglichen und steueroptimierten Verkauf interessiert ist, zielt der Käufer auf einen tiefstmöglichen Preis, vorteilhafte Zahlungsbedingungen sowie Haftungsschutz und weitreichende Gewährleistungen ab. Der Ermittlung des Unternehmenswerts kommt folglich ein hoher Stellenwert zu, da sie ein zentrales Problemfeld der Unternehmensnachfolge darstellt.

Der Wert eines Gutes wie auch eines Unternehmens wird durch den Nutzer bestimmt, im Falle der Unternehmensnachfolge also durch den Nachfolger. Er hat als Käufer das Interesse, dass die personenbezogenen Werte, welche durch den Austritt des Unternehmers teilweise oder ganz an Werthaltigkeit verlieren, ermittelt und berücksichtigt werden.

Doch auch für den Übergeber ist es von grossem Interesse, die personenbezogenen Werte zu kennen. Tut er dies frühzeitig, kann er seinen Unternehmerwert mittels geeigneter Massnahmen in sein Unternehmen transferieren und festigen. Auf diese Weise kann er die erfolgreiche Übergabe begünstigen und den langfristigen Fortbestand des Unternehmens sichern, was eines der zentralen Ziele der Unternehmer ist.

 

Methodik

QuickValuation ist ein umfassender, integrierter Bewertungsansatz für inhabergeführte KMU. Er basiert auf der kombinierten Bewertungsmethodik der Markenbewertung. Dabei werden verhaltensorientierte (qualitative) und finanzorientierte (quantitative) Analyse-Elemente kombiniert.

Das Ziel dieser Bewertungsmethode ist es, die Wirkungszusammenhänge der inhaberabhängigen Werte aufzuzeigen. Unternehmer sollen auf den personenbezogenen Goodwill und die ihm anhaftenden Risiken sensibilisiert werden. Um den immateriellen Wert des Unternehmers fassbarer zu machen bzw. besser zu veranschaulichen, generiert die Bewertungsmethode als Resultat einen monetären Wert.

Ähnlich wie bei der Bewertung von Unternehmen oder Marken wird dieses monetäre Resultat nicht als absolut richtiger Wert verstanden. Denn der ermittelte Wert ist abhängig von einer Vielzahl von Einflussgrössen, welche je nach Ausprägung bzw. Einschätzung zu unterschiedlichen Resultaten führen können. Wichtiger als das monetäre Resultat der Bewertung ist folglich das tiefe Verständnis der Einflussgrössen und ihrer Auswirkungen auf die Wertentwicklung.

Im QuickValuation Ansatz wird das Resultat aus der qualitativen Analyse im Verlauf der Bewertung in einen quantitativen Wert überführt. Das Vorgehen gliedert sich in folgende drei Teilschritte:

  1. Berechnung des Unternehmenswerts
  2. Berechnung des Goodwills
  3. Ermittlung des personenbezogenen Goodwills als maximaler personenbezogener Wertanteil
  4. Ermittlung des inhaberabhängigen Werts
  5. Ableitung des inhaberbereinigten Werts

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